Penha Garcia

In Penha Garcia gehört zum Destrikt Castelo Branco und ist in ca. 50 Minuten Autofahrt zu erreichen. Man könnte fast meinen, dass sich dort Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Es ist ein Dorf mit 500 Einwohnern, was recht verschlafen wirkt und die Kirchenglocke bimmelt alle halbe Stunde festlich eine Melodie. Bis zur spanischen Grenze sind es nur 20 km.

Hier begann das Projekt Coudelaria von Manuel Teixeira, den wir diesen Oktober zum ersten Mal besuchten. Natürlich wissen wir, dass der Ort für ihn einen persönlichen Hintergrund hat, aber wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, dass er einfach die Ruhe hier genießen wollte.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück lud er uns ein, das Dorf etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und wir wurden tatsächlich überrascht. Wir fuhren bergauf durch enge Gassen und stießen auf eine alte Bäckerei, die ihren Brotteig noch selbst zubereitet und zudem im originalen Steinofen backt.

Oben angekommen, fanden wir eine alte Burgruine vor, welche auch tagsüber vom Dorf aus zu sehen ist. Im Steinbruch am Fuße der Burg aber fand man einst Fossilien, welche man nun betrachten kann. Ein kleiner Badeteich lädt zur Abkühlung ein, wenn sommerliche Temperaturen herrschen. Ein Wasserfall und ein Bach runden die Idylle noch ab. Mittlerweile ist der Ort auch für Parties oder Firmenevents angesagt und wird gebucht. Der nahegelegene Stausee Albufeira da Barragem mit vielen Wäldern drum rum lädt zum Wandern oder zu Mountainbiketouren ein.

Auch der nahe gelegene Ort Monsanto ist ein Besuch wert. Das Wochenende ging sehr schnell vorbei, dennoch war es dort sehr schön. Wir durften Lusitanos bewundern und leckere Oliven naschen. Wir freuen uns, schon bald mal wieder dorthin zurückkehren zu können.